Professor Dr. Rainer Hauke, Pfarrer
Anschrift: Jakobikirchstr. 6 - D-10969 Berlin
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Fax: +49 30 614 60 63

Proseminar "Glaube"

Ausgewählte Literatur für das Proseminar —Was glaube ich, wenn ich sage: —Ich glaubež?

Dalferth, Ingolf Ulrich: —Was Gott ist, bestimme ich!ž Theologie im Zeitalter der —Cafeteria-Religionž, in: Theologische Literaturzeitung 121 (1996) 415-430.

Gellmann, Marc/Hartmann, Thomas: Wie buchstabiert man Gott? Die großen Fragen und die Antwort der Religionen, Hamburg 1996.

Jörns, Klaus Peter: Die neuen Gesichter Gottes. Was die Menschen heute wirklich glauben. München 21999.

Jörns, Klaus-Peter: Notwendige Abschiede. Auf dem Weg zu einem glaubwürdigen Christentum, Gütersloh 22005.

Kliemann, Peter: Glauben ist menschlich. Argumente für die Torheit vom gekreuzigten Gott, Stuttgart 21990.

Nürnberger, Christian: Kirche, wo bist du?, München 2000.

Ruster, Thomas: Der verwechselbare Gott. Theologie nach der Entflechtung von Christentum und Religion, Freiburg 2000 (Quaestiones disputatae 181).

Werbick, Jürgen: Vom Wagnis des Christseins. Wie glaubwürdig ist der Glaube?, München 1995.

Wirsching, Johannes: Lernziel Glauben. Einführung in die Theologie, Neuausgabe Frankfurt 1995.

Zehner, Joachim: Arbeitsbuch Systematische Theologie, Gütersloh 1998.
 
 

Liste von Kurzformeln zum Thema Glauben

Jesus ist für dich gestorben.

Jesus ist der Weg.

Jesus lebt.

Jesus - die einzige Hoffnung für dich.

—IŽm not a christian, IŽm a Jesus follower.ž
 
 

—Gott ist dir näher als Du meiner Stoßstange.ž Vgl. Augustin: Gott ist dir näher als du dir selbst nahe bist.

—Mich kannst du überholen, aber an Gott kommst du nicht vorbei.ž

—Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand...ž (EG 533)

Not lehrt beten.

—Wie lange hat Gott noch Ferien?ž Vgl. —Wo ist Gott?ž
 
 
 

Ich glaube, aber nicht an Gott.

Gott sei Dank bin ich Atheist.

Ich wünschte, ich könnte an Gott glauben.

Ich glaube an mich.

—Credož

Religion ist ein Fertighaus für arme Seelen.
 
 
 

Wir glauben alle an denselben Gott.

Vater Abraham hat viele Kinder.

Wir sind alle Kinder Gottes.

Es gibt nur eine Religion - aber viele Varianten.

Vor Gott sind alle Menschen gleich.
 
 
 

Gott ist die Liebe. (1 Joh 4, 16)

Gott liebt dich.

Gott liebt alle Menschen.

Gott nimmt jeden so an, wie er ist.

Das Christentum ist die Religion der Nächstenliebe.

Die Christen lieben ihre Nächsten nicht. Und sie lieben sie nicht, weil sie an den anderen nie wirklich
geglaubt haben. Die Geschichte lehrt uns, dass sie, wo sie ihm begegnet sind, bekehrt oder vernichtet haben. (Octavio Paz)
 
 
 

—Wenn Du Christ sein willst, dann...ž

Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. (Mt 25, 40)

Jesus ja - Kirche nein.

Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen,  da bin ich mitten unter ihnen. (Mt 18,20)
 
 

—Ich glaube nicht, daß ich etwas finden kann, wonach ich mich mehr sehne als nach Gott.ž
Vgl. Augustin: Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in Dir.

—Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel ist, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht!ž (2. Mose 20, 4.5a)
 

Aufgabe:
Analysieren Sie die Sätze:
Wer hat sie verfaßt? Wo kommen sie vor? (—Sitz im Lebenž)
Sind sie richtig zitiert? Gibt es verschiedene Fassungen? Gehören sie wirklich in eine Gruppe? Setzen sie unterschiedliche Akzente?
Was wollen sie aussagen? Wogegen wenden sie sich?
Welche Stärken haben die Texte? Welche Schwächen?
Kann man sie mißverstehen? Wie eindeutig sind die Formulierungen?
Steht der Text in einem biblischen Zusammenhang?
Welchem traditionellen dogmatischen «locusŽ könnte man den Text zuordnen?
 

Suchen Sie eine (maßgebliche) Veröffentlichung (Monographie oder Aufsatz) zum gefundenen Thema und stellen Sie für das Plenum einige Aussagen des Autors/der Autorin zusammen, die das Thema Ihrer «KurzformelnŽ behandeln!
 
 
 
 
 
 


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